Der Innenminister, Fernando Grande-Marlaska, erklärte am Dienstag, dass der von seinem Ministerium erstellte Bericht über Journalisten „keinerlei unlautere Zwecke" verfolge. Marlaska verteidigte, dass das Dokument einfach ein Arbeitsinstrument zur Überwachung dessen sei, was über die Arbeit und die Aktivitäten des Innenministeriums gesagt wird.
Der betreffende Bericht wurde vom Innenministerium erstellt und enthält Informationen über Kommunikationsfachleute und Journalisten. Die Erstellung eines solchen Dokuments hat Kontroversen ausgelöst, was den Minister veranlasste, öffentlich die Ziele des Berichts klarzustellen.
Grande-Marlaska bestand darauf, dass das Dokument nicht auf Verfolgung oder Einschüchterung der Kommunikationsfachleute abzielt, sondern vielmehr darauf, die Meinungen und Kommentare zu kennen, die über die Arbeit des Ministeriums kursieren. Diese Erklärung erfolgt in einem Kontext der Debatte über das Verhältnis zwischen der Regierung und der Presse in Spanien.




