Die Abschaffung der Vorabkontrolle des Rechnungshofs für Gemeindeverträge unter 10 Millionen Euro wird es ermöglichen, die Projekte der portugiesischen Gemeinden zu beschleunigen. Der nationale Verband der portugiesischen Gemeinden reagierte auf die Maßnahme und betonte, dass die Kommunalpolitiker mit diesem Schwellenwert „zufrieden" sind.
Nach Angaben des Verantwortlichen des Verbandes liegen rund 90 % der von den Gemeinden abgeschlossenen Verträge unter dem Schwellenwert von 10 Millionen Euro. Dies bedeutet, dass die meisten kommunalen Projekte keine vorherige Genehmigung des Rechnungshofs mehr benötigen werden.
Die Maßnahme stellt eine bedeutende verwaltungstechnische Vereinfachung für die Kommunen dar, die eine Beschleunigung ihrer öffentlichen Beschaffungsprozesse erfahren werden. Die Gemeinden können dadurch schneller mit Investitionen und Baumaßnahmen voranschreiten, ohne die Verzögerungen, die mit der vorherigen Überprüfung verbunden waren.




