Der Regisseur Sergei Loznitsa, bekannt für den Film „Imperium", reiste zurück nach Russland, dem Land, in dem er geboren wurde, das früher als UdSSR bekannt war. Während dieser Reise reflektierte der Filmemacher über die aktuellen Bedingungen des Landes und seine Ähnlichkeiten mit der ehemaligen Sowjetunion.
Loznitsa erklärte, dass das heutige Russland im Wesentlichen gleich der UdSSR sei, gekennzeichnet durch drei Hauptelemente: Angst, Armut und Kolonialismus. Dies sind die unterscheidenden Merkmale, die laut dem Regisseur die russische Gesellschaft weiterhin definieren.
Der Regisseur beschrieb die UdSSR als ein unmögliches Land, eine politische und soziale Struktur, die sich fundamental auf die Besetzung und Kolonisierung von Territorien und Völkern stützte. Diese kritisch-historische Analyse dient als Grundlage für sein Verständnis der Kontinuität zwischen dem sowjetischen Regime und dem heutigen Russland.




