Die Partei Chega kritisierte Luís Neves öffentlich und fragte sich, wie es möglich sein kann, dass dieser keine Kenntnis von der Verpflichtung zur Einreichung von Vermögenserklärungen hatte. Die politische Formation äußerte Zweifel an der Eignung des Regierungsvertreters für das Amt, das er bekleidet.
Cristina Rodrigues erklärte in Zusammenhang mit dieser Position, wie das Vertrauen in einen Minister aufrechterhalten werden kann, der sich mehreren rechtlichen Fragen gegenübersieht. Sie wies insbesondere darauf hin, dass Luís Neves drei Verfahren bei der Staatsanwaltschaft und ein Verfahren bei der Europäischen Staatsanwaltschaft hat.
Zusätzlich zu diesen Gerichtsverfahren sieht sich der Regierungsvertreter noch einem Verfahren beim Rechnungshof gegenüber und ist derzeit Gegenstand einer Prüfung. Diese Häufung von Verfahren in verschiedenen Instanzen wurde als Faktor hervorgehoben, der die Glaubwürdigkeit der Exekutive beeinträchtigt.
Die Kritik von Chega erfolgt im Kontext eines wachsenden politischen Drucks auf Luís Neves, wobei die Partei Erklärungen zu der nicht deklarierten Vermögenssituation und zu der Gesamtheit der Gerichtsverfahren, die den Minister betreffen, fordert.




