Ehemalige Bildungsminister bewerten die schlechten Ergebnisse Portugals bei der PISA-Studie (Programme for International Student Assessment), dem internationalen Programm zur Bewertung von Schülerleistungen. Die Meinungen sind hinsichtlich der Ursachen und Lösungen für den Rückgang der Ergebnisse geteilt.
Luís Marques Crato, ehemaliger Bildungsminister, führt die Verantwortung auf die Bildungspolitik zurück und befürwortet die Einführung eines neuen Unterrichtsmodells zur Umkehrung der Situation.
Andererseits lehnt Augusto Santos Silva, der ebenfalls Bildungsminister war, das ab, was er als "vereinfachende Lösungen" zur Erklärung des Rückgangs der PISA-Ergebnisse bezeichnet. Santos Silva argumentiert, dass Modelle nicht alles erklären, und appelliert an eine "vertiefte Reflexion" über die Frage.



