Portugal und elf weitere Länder kündigten eine Reihe von Sanktionen gegen die israelischen Siedlungen im Westjordanland an. Diese gemeinsame Aktion stellt eine koordinierte Position der internationalen Gemeinschaft gegenüber den israelischen Expansionspolitiken in den besetzten Gebieten dar.
Die zwölf Unterzeichnerstaaten fordern die israelische Regierung auf, die Expansion der Siedlungen und der zivilen Verwaltungsbefugnisse im Westjordanland sofort einzustellen. Diese Forderung ergibt sich als grundlegende Bedingung für eine mögliche Änderung des umgesetzten Sanktionsregimes.
Das Westjordanland erlebt derzeit beispiellose Gewalttaten durch israelische Siedler gegen die lokale palästinensische Bevölkerung. Diese Situation der Instabilität wurde von internationalen Menschenrechtsorganisationen umfassend dokumentiert.
Die gemeinsame Position dieser Länder zeigt den Willen, Israel diplomatisch unter Druck zu setzen, seine Besiedlungspolitik rückgängig zu machen, in einem Moment, in dem die humanitäre und sicherheitspolitische Lage in der Region weiterhin äußerst fragil bleibt.



