Der Minister André Mendonça vom Obersten Bundesgericht (STF) ordnete die Amtsenthebung von Andrei Rodrigues vom Amt des Generaldirektors der Bundespolizei an. Die Entscheidung, die von der Kolumnistin des GLOBO, Malu Gaspar, vorab bekannt gegeben wurde, folgt einem Antrag der Partei Novo, die in der Woche zuvor zwei Anträge beim Gericht gegen Rodrigues eingereicht hatte. Die Anordnung legt außerdem fest, dass die Innenrevision der Behörde das Verhalten des Generaldirektors untersuchen soll.
Die Partei Novo beantragte die Untersuchungshaft des Direktors sowie seine einstweilige Amtsenthebung, begleitet von der Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens zur Untersuchung seiner Rolle im sogenannten Master-Fall. Die Anträge wurden durch Nachrichten des Gründers der Master-Bank, Daniel Vorcaro, gestützt, die Rodrigues in ihrem Inhalt erwähnen.
Laut Mendonça ist die Amtsenthebung von Andrei Rodrigues notwendig, damit die Richter des Obersten Gerichtshofs und der Generalanwalt der Union ungehindert in den Ermittlungen zum Master-Fall tätig werden können. Die Entscheidung zielt darauf ab, die Unabhängigkeit und Unparteilichkeit der Untersuchungen zu gewährleisten.




