Portugal tritt einer Gruppe von 12 Ländern bei, die gezielte Sanktionen gegen israelische Siedler im Westjordanland angekündigt haben. Diese gemeinsame Entscheidung stellt eine koordinierte Position der internationalen Gemeinschaft in Bezug auf die Lage in diesem Territorium dar.
In einer gemeinsamen Erklärung warnen die 12 unterzeichnenden Staaten, dass sich die Lage im Westjordanland „angesichts beispielloser Gewalt durch Siedler und der Ausweitung von Siedlungen rapide verschlechtert". Das Dokument drückt eine ernsthafte Besorgnis über die Eskalation der Gewalt und die israelischen Expansionstätigkeiten in der Region aus.
Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Spannungen im Westjordanland, einem Territorium, das seit 1967 von Israel besetzt ist. Die Sanktionen richten sich gezielt gegen israelische Siedler, die an Gewalttaten gegen die palästinensische Bevölkerung und an Aktivitäten zur Ausweitung der Siedlungen in der Region beteiligt sind.




