Google warnte am Dienstag vor einer signifikanten Veränderung im bösartigen Einsatz von Künstlicher Intelligenz, wobei Cyberkriminelle und Spionagegruppen zunehmend auf autonome Systeme zurückgreifen, die Angriffe in kurzer Zeit planen, automatisieren und ausführen können. Der Bericht „AI Threat Tracker" kam zu dem Schluss, dass der Einsatz fortschrittlicher KI-Agenten nicht mehr experimentell ist und sich nicht mehr nur auf die Erkennung von Schwachstellen beschränkt. Es wurden mehrere Vorfälle gegen KI-basierte Modelle und Systeme in den Sektoren Technologie, Gesundheitswesen, Medien und Unterhaltung in Europa und Nordamerika identifiziert.
Laut Analysten nutzen kriminelle Gruppen, insbesondere aus Russland, China, dem Iran und Nordkorea, diese Technologien zur Automatisierung von Credential-Diebstahl, Erstellung von Schadcode und Durchführung von Industriespionage-Operationen. Google warnte auch vor einem „besorgniserregenden" Trend bei Angriffen auf die Softwarelieferkette durch Manipulation von Programmierassistenten und Open-Source-Code-Repositorys und betrachtet KI als einen „Kraftvervielfacher", der komplexe Operationen in wenigen Stunden ermöglicht.
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