Spanien hat zusammen mit dem Vereinigten Königreich, Kanada und neun weiteren europäischen Ländern am Dienstag seine Absicht angekündigt, den Handel mit Produkten aus israelischen Siedlungen in der Westbank zu beschränken, die nach internationalem Recht als illegal gelten. Diese Maßnahme stellt eine gemeinsame Positionierung dieser Länder angesichts der Verschärfung der Situation in der Region dar.
Die elf unterzeichnenden europäischen Länder, einschließlich Spaniens, neben Kanada, veröffentlichten eine Erklärung, in der sie ihre tiefe Besorgnis über die Verschlechterung der Bedingungen in der Westbank zum Ausdruck brachten. Die Entscheidung, die Einfuhren aus diesen Siedlungen zu beschränken, spiegelt den Versuch wider, Israel dazu zu drängen, die internationalen Normen in Bezug auf die besetzten Gebiete zu respektieren.
Diese koordinierte Aktion zwischen europäischen Nationen und Kanada zeigt ein gemeinsames Bemühen, wirtschaftliche Konsequenzen für die israelische Siedlungspolitik in der Westbank anzuwenden, die von der internationalen Gemeinschaft weitgehend verurteilt und als Verletzungen des internationalen humanitären Rechts betrachtet werden.




