Ein Drittel der in der Europäischen Union festgenommenen Terrorverdächtigen sind Minderjährige, wie aktuelle Daten zeigen. Diese Zahl beunruhigt die europäischen Behörden, die vor der zunehmenden Radikalisierung von Jugendlichen über digitale Plattformen warnen.
Die Sicherheitsbehörden identifizieren einen alarmierenden Trend: Die Gewalt, die sich online verbreitet, schwappt auf die europäischen Straßen über. Extremistische Rhetorik findet in den sozialen Netzwerken fruchtbaren Boden, wo Minderjährige besonders anfällig für dschihadistische Propaganda sind.
Fünfundzwanzig Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 bleibt Europa ein vorrangiges Ziel des dschihadistischen Terrorismus. Die Bedrohung hat sich weiterentwickelt und passt sich neuen Technologien und neuen Rekrutierungsmethoden an.
Die europäischen Behörden stehen nun vor der Herausforderung, eine neue Generation von Radikalisierten einzudämmen, von denen viele Minderjährige sind, die die Welt vor dem 11. September nie erlebt haben.



