Die von Helena Martins, Dozentin und Koordinatorin des Bachelorstudiengangs Personalmanagement am Instituto Politécnico de Setúbal und Gastprofessorin an der Nova SBE, vertretene Meinung behandelt die Bedeutung der emotionalen Intelligenz in Expatriate-Strategien. Der Artikel vertritt die Ansicht, dass dieses Element von den Organisationen bei der Vorbereitung ihrer Mitarbeiter auf internationale Missionen häufig vernachlässigt wird.
Helena Martins betont, dass emotionale Intelligenz als wesentliches Gut im Auswahl- und Vorbereitungsprozess von Expatriates betrachtet werden sollte. Die Fähigkeit, Emotionen zu regulieren, mit Stress umzugehen und sich an neue Kulturen anzupassen, sind Kompetenzen, die nach Ansicht der Autorin in den Expatriate-Programmen nicht die gebührende Aufmerksamkeit erhalten.
Die Dozentin weist darauf hin, dass sich viele Unternehmen überwiegend auf technische und sprachliche Kompetenzen konzentrieren und dabei emotionale Aspekte außer Acht lassen, die für den Erfolg einer Expatriate-Erfahrung entscheidend sind. Diese Lücke kann zu Misserfolgen und zur vorzeitigen Rückkehr der ins Ausland entsandten Mitarbeiter führen.
Der Artikel appelliert an einen Paradigmenwechsel in den Organisationen und vertritt die Auffassung, dass emotionale Intelligenz systematisch in die Strategien des Expatriate-Managements integriert werden sollte, um so zu erfolgreicheren und nachhaltigeren internationalen Missionen beizutragen.



