Die portugiesischen Gemeinden setzen sich für die Reaktivierung der Generalinspektion der lokalen Verwaltung (IGAL) als Aufsichtsbehörde ein. Der Präsident des Gemeindeverbandes legte diese Position während einer Anhörung im Parlament dar.
Die lokalen Gebietskörperschaften fordern auch die Abschaffung des Vorab-Genehmigungsverfahrens des Rechnungshofs, da sie dieses Verfahren als zu bürokratisch erachten und es ihre Verwaltung behindert.
Gleichzeitig ersuchen die Gemeinden den Rechnungshof um Unterstützung der Gebietskörperschaften und bitten darum, dass die Institution eine Beratungsrolle anstelle einer reinen Kontrollfunktion übernimmt.
Diese Position ergibt sich im Kontext einer breiteren Debatte über das Verhältnis zwischen Zentral- und Lokalgewalt in Portugal, wobei die Gemeinden eine größere Autonomie in ihrer finanziellen und administrativen Verwaltung fordern.



