Carlos Morais José übergibt nach einem Vierteljahrhundert die Leitung der Zeitung Hoje Macau und schließt damit einen bedeutenden Zyklus ab. Der Artikel beschreibt diesen Abschied als das Ende einer bedeutsamen Phase und betont, dass die Leitung einer Zeitung über einen so langen Zeitraum die tägliche Verantwortung mit sich bringt, zu entscheiden, was Nachrichtenwert verdient, was hinterfragt werden muss und was nicht verschwiegen werden darf.
João Luz und João Santos Filipe übernehmen nun die Leitung der Hoje Macau, was eine neue Etappe für die Zeitung bedeutet. Fernando Jesus Pires, Journalist und Direktor von ORegiões, beschreibt Carlos Morais José als einen unruhigen Journalisten, einen Mann mit Meinungen und einen anspruchsvollen Direktor, der Journalismus nie mit Gleichgültigkeit verwechselt hat.
Der Artikel hebt die Bedeutung der Hoje Macau als Raum für Erinnerung, Wort und Gedanken in portugiesischer Sprache in der Region hervor. Er weist darauf hin, dass Macau als Stadt, die zwischen Welten, Sprachen und Zeiten lebt, die Erinnerung als Form des Widerstands anerkennt, und die Zeitung hat zu dieser Konstruktion über ein Vierteljahrhundert hinweg beigetragen.
Fernando Jesus Pires schließt die Hommage mit einer freundschaftlichen Umarmung an Carlos Morais José ab, bekräftigt, dass ein Journalist den Journalismus nur schwer aufgibt, und erklärt, dass dieser Abschied nicht als Punkt am Ende, sondern als Pause interpretiert werden sollte, mit 25 Jahren Geschichte hinter sich, die auch den Lesern, Macau und dem Journalismus in portugiesischer Sprache gehören.




