Das Teatro Viriato in Viseu hat sein Programm bis Dezember vorgestellt, das 25 Veranstaltungen, sieben Koproduktionen nationaler Produktionen, fünf Eigenproduktionen und sieben künstlerische Residenzen umfasst. Der Programmleiter António M Cabrita erklärte, dass das Programm aus „viel Zuhören" und der „unermüdlichen Hingabe" der Künstler resultiere, wobei das zentrale Thema „dem Präsens mehr Zeit geben" sei. Die Saison beginnt am 19. Oktober mit dem Stück "Promised Valley Conference Center" von Mickaël de Oliveira, das Theater und Kino verbindet, um zu hinterfragen, wie sich das Böse in Gesellschaften manifestiert.
Zu den Highlights des Programms gehört das Stück "Quimera" der Kompanie Caótica, das am 30. Oktober Premiere hat, mit Inszenierung von Caroline Bergeron. Dieses Stück nutzt Schattentheater und Videoprojektionen, um eine Reflexion über Weiblichkeit und die Freiheit jedes Menschen, man selbst zu sein, vorzuschlagen. Der Verantwortliche betonte, es werde „ein sehr besonderes, sehr sensibles Stück sein, sehr intelligent in der Art, wie es die Beziehung zwischen Schatten und die analoge Beziehung zwischen Körper und Text nutzt".
Das Theater wird auch zwei internationale Konzerte empfangen: das katalanische Duo Tarta Relena am 24. Oktober, das mediterrane Traditionen mit zeitgenössischer Experimentierung verbindet, und Lambchop am 18. November mit seiner „sehr eigenen, sehr menschlichen musikalischen Schrift". Im Bereich Tanz steht "Vagabundus" des Choreografen Idio Chichava im Mittelpunkt, interpretiert von dreizehn mosambikanischen Tänzern, die am 21. November live tanzen und singen, in einem Stück, das „Erinnerungen wiederherstellt, über Migration und Zugehörigkeiten spricht".
Die Saison wird am 19. Dezember mit dem Tanz- und Illusionismusstück "Tempo" abgeschlossen, mit Regie von Kalle Nio, Choreografie von Fernando Melo und Musik von Samuli Kosminen. Laut António M Cabrita verspricht dieses Stück „die Wahrnehmung von Zeit zu verändern" und stellt „eine Synthese dieser Saison" dar.




