Die PSD hat öffentlich ihre Unterstützung für Luís Neves bekundet und den Chega beschuldigt, eine Politik der "verbrannten Erde" gegen den Minister zu betreiben. Die Verteidigung erfolgte als Reaktion auf die Kritik, die die rechtsextreme Partei an dem Regierungsmitglied geübt hat.
António Rodrigues erklärte im Namen der PSD, dass Luís Neves bei der Ausübung seiner Aufgaben "eine gute Leistung gezeigt" habe. Der sozialdemokratische Verantwortliche betonte zudem das Engagement des Ministers und wies darauf hin, dass dieser "um 5 Uhr morgens zum Flughafen fuhr", um die Leistung vor Ort persönlich zu verfolgen und zu bewerten.
Der Angriff der PSD auf den Chega erfolgt in einem Kontext politischer Spannungen zwischen den beiden Parteien. Rodrigues drückte seine Missbilligung gegenüber der Haltung der rechtsextremen Partei aus und erklärte, dass er "die Nervosität und Angst der Partei bedauert", in Anspielung auf die ständigen Angriffe gegen die Regierung.
Die entschiedene Verteidigung der PSD für Luís Neves steht im starken Kontrast zur festen Opposition des Chega gegenüber dem Minister, der wiederholt dessen Rücktritt gefordert hat. Diese Situation verdeutlicht die Spaltungen in der portugiesischen politischen Landschaft und den ideologischen Konflikt zwischen den beiden Parteien.




