Die Rückkehr in die Schulen in Ceuta fand am Dienstag, dem 8. September, mit einem besonderen Sicherheitsaufgebot statt, das aus Polizisten und Soldaten bestand, welche die Bildungseinrichtungen der Stadt überwachten. Die spanische Regierung teilte mit, dass die Teilnahme am Unterricht in den 35 öffentlichen und konzertierten Grund- und Sekundarschulen bei nahezu 70% lag, während die Anwesenheit der Lehrkräfte „vollständig" war.
Minister für Territorialpolitik und demokratisches Gedenken, Ángel Víctor Torres, erklärte auf der Pressekonferenz nach dem Ministerrat, dass die Teilnahme zwischen 63% in der Grundschule und 83% in der Sekundarschule variierte. Torres erkannte an, dass „die Situation nicht einfach ist", und räumte die logistischen und organisatorischen Schwierigkeiten ein, die die Wiederöffnung der Schulen in diesem Kontext mit sich bringt.
Der Fokus lag auf der Wiederöffnung des Unterrichts nach dem massiven Zustrom von Migranten, der am 30. und 31. Juli in Ceuta verzeichnet wurde. Diese irreguläre Migrationsbewegung schuf zusätzliche Herausforderungen für die Organisation des Schuljahres in der spanischen autonomen Stadt.
Insgesamt wurden 16.070 Schüler am Dienstag aufgerufen, in die 35 Bildungseinrichtungen von Ceuta zurückzukehren, in einer Woche, die von verstärkter Überwachung und der durch die jüngsten Migrationsereignisse in der Stadt verursachten Unsicherheit geprägt war.




