Das Festival Coimbra em Blues kehrt am 5. und 6. November ins Teatro Académico de Gil Vicente zurück, in einer als "Jahr Null" bezeichneten Ausgabe, die die künstlerische Identität der ersten Ausgaben der 2003 gegründeten Veranstaltung wiederherstellen soll. Das Programm liegt in den Händen von Paulo Furtado, der für die ursprüngliche Kuratierung des Festivals verantwortlich war und fast ein Jahrzehnt später zurückkehrt. Laut dem Direktor des TAGV, Sílvio Correia Santos, markiert diese Ausgabe einen Neuanfang und strebt an, eine riskantere künstlerische Linie wiederzugewinnen, die mit der Geschichte des Coimbra em Blues übereinstimmt, indem der Blues als Grundlage der zeitgenössischen Popmusik betrachtet und seine verschiedenen Verzweigungen erforscht werden.
Am ersten Tag, dem 5. November um 21:30 Uhr, eröffnet das Festival mit Ray & Tó Trips in einem Konzert, das dem Werk von Robert Johnson gewidmet ist und durch die Sprache der beiden Musiker neu interpretiert wird. Am selben Abend tritt João Cabrita auf, ein portugiesischer Autor und Produzent, der das Spektakel "Cabrita" präsentiert, das mit der Scheibe "#Partytime" verbunden ist.
Am zweiten Tag, dem 6. November, betreten die Spanier Guadalupe Plata die Bühne, ein Duo bestehend aus Pedro De Dios an Gitarre und Gesang und Carlos Jimena am Schlagzeug, mit einem Sound, der Blues, Rock 'n' Roll, Flamenco und psychedelischen Rock kreuzt. Es folgt Ruby Ann, eine Künstlerin aus Coimbra, mit einer Hommage an Ruth Brown, die darauf abzielt, das Repertoire der amerikanischen Sängerin zu aktualisieren und lebendig zu halten. Der Abend endet mit einer Abschlussfeier, moderiert von DJ A Boy Named Sue.
Das Coimbra em Blues wird auch eine Verlängerung in Lissabon haben, in der Casa Capitão, mit Auftritten von Guadalupe Plata und Ray & Tó Trips, in einer itineranz, die die Organisation in Zukunft auf andere Städte ausweiten möchte. Die Tageskarten kosten 15 Euro (13 Euro mit Ermäßigung) und das Ticket für beide Tage kostet 25 Euro. Es ist auch ein Kombiticket mit einem Buch über die Festivalausgaben zwischen 2003 und 2007 erhältlich, für 30 Euro, begrenzt auf 150 Stück.




