Finnland hat am Montag (7.) den Bau eines etwa 200 Kilometer langen Zauns entlang der Grenze zu Russland abgeschlossen. Das Projekt, das vor drei Jahren begonnen wurde, ist Teil der Sicherheitsstrategie des Landes gegen Maßnahmen, die die Regierung als „hybride Kriegsführung" einstuft. Die Struktur ist 4,5 Meter hoch und mit Kameras und Sensoren ausgestattet.
Der Zaun deckt die als strategisch erachteten Bereiche der 1.340 Kilometer langen Grenze zwischen den beiden Ländern ab, die die längste Landgrenze darstellt, die ein Mitglied der Europäischen Union oder der NATO mit Russland teilt. Nach Angaben der finnischen Behörden kostete das Projekt rund 356 Millionen Euro.
Die Abschlusszeremonie fand in der Nähe des Grenzübergangs Nuijamaa im Südosten des Landes statt, der seit 2023 geschlossen bleibt. Die finnische Innenministerin Mari Rantanen bezeichnete das Bauwerk als wichtig für die nationale Sicherheit.




