Der portugiesische Staat erhielt grünes Licht für den Eintritt in die REN (Redes Energéticas Nacionais), indem er eine Position einnahm, die es ihm ermöglicht, mehr Einfluss auf das Management des Energieunternehmens zu haben. Dieser staatliche Eintritt markiert eine Veränderung in der Aktionärsstruktur der REN, die bisher andere dominierende Interessen hatte.
Der Zara-Eigentümer Amancio Ortega verließ die REN, um dem portugiesischen Staat Platz zu machen. Der Abgang des spanischen Geschäftsmannes über seine Investmentfonds öffnete den Raum für den staatlichen Eintritt, der eine aktivere Rolle in der Unternehmensverwaltung anstrebt.
China hat weiterhin erhebliches Gewicht in der REN und ist der Aktionär, der die Entscheidungen des Unternehmens am stärksten beeinflusst. Trotz des Eintritts des portugiesischen Staates bleiben chinesische Interessen die relevantesten in der Aktionärsstruktur des Energieunternehmens.
Die neue öffentliche Position des portugiesischen Staates konnte die Anleger nicht begeistern, und die REN-Aktien verzeichneten nach der Ankündigung keine Gewinne. Der Markt erwies sich als unempfindlich gegenüber dem staatlichen Eintritt in das Unternehmen.




