Ungarn kündigte die Ausweisung von zehn russischen Diplomaten an, angeblich wegen Verhaltensweisen, die als unvereinbar mit ihrem diplomatischen Status galten. Die ungarische Außenministerin legte nicht dar, welche Verhaltensweisen der Entscheidung zugrunde lagen, betonte jedoch, dass die Ausweisung keine Unterbrechung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern bedeutet.
Als Reaktion versprach Russland eine „harte und schmerzhafte" Vergeltung für die Entscheidung der ungarischen Regierung. Die diplomatische Spannung entsteht in einem Kontext, in dem Ungarn als Mitglied der Europäischen Union und der NATO eine gemäßigtere Haltung gegenüber Russland beibehalten hat, die häufig mit den Positionen der meisten westlichen Verbündeten im Konflikt steht.
Dies ist nicht das erste Mal, dass europäische Länder in den letzten Jahren russische Diplomaten ausweisen, in einem Kontext der Verschlechterung der Beziehungen zwischen dem Westen und Moskau, insbesondere nach der russischen Invasion der Ukraine im Februar 2022.




