Ein 44-jähriger Mann, der sich in Untersuchungshaft befand, reagierte schweigend vor dem Gericht Leiria auf eine Anklage, die 36 qualifizierte Betrügereien umfasst, eine davon im Versuchsstadium. Das verwendete Schema war die bekannte Methode „Hallo Papa, hallo Mama", bei der die Täter die Opfer telefonisch kontaktieren und vorgeben, ein Verwandter in einer Notsituation zu sein, um Geld zu erbitten.
Der Angeklagte sah sich der Verlesung der Anklagepunkte vor Gericht gegenüber und entschied sich, in dieser Phase des Verfahrens keine Aussage zu machen. Die Verteidigung beantragte die bedingte Freilassung des Mannes, der sich seit seiner Festnahme in Untersuchungshaft befindet.
Bei den Betrügereien waren verschiedene Opfer beteiligt, obwohl der Artikel keine Gesamtbeträge angibt, die angeblich erlangt wurden, noch das Datum, an dem der Mann festgenommen wurde. Die Staatsanwaltschaft ist für die Anklage wegen qualifizierter Betrügerei zuständig.
Der Fall wird vor dem Gericht Leiria fortgeführt, wo Beweise vorgelegt und gegebenenfalls Zeugen gehört werden. Das Schweigen des Angeklagten ist eine in solchen Verfahren übliche rechtliche Strategie.




