Die spanischen Unternehmen haben bis zum 29. oder 30. September Zeit, ihre Arbeitsverträge an die neuen rechtlichen Anforderungen anzupassen. Der Ministerrat hat am Dienstag das Königliche Gesetzesdekret genehmigt, das die europäische Richtlinie über transparente Arbeitsbedingungen umsetzt.
Ab diesem Datum müssen die Verträge detaillierte Informationen über das Grundgehalt und die variablen Vergütungsbestandteile enthalten, die der Arbeitnehmer erhalten wird, sowie die tägliche Arbeitszeit und die Mindestkündigungsfristen bei Schichtwechseln, neben anderen Aspekten.
Laut Quellen des Arbeitsministeriums werden die Neuerungen 20 Tage nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt (Boletín Oficial del Estado) in Kraft treten, was zwischen Mittwoch und Donnerstag geschehen sollte.
Dies bedeutet, dass die Unternehmen nur wenige Wochen Zeit haben, um sicherzustellen, dass ihre Verträge die neuen Transparenzanforderungen im Arbeitsrecht erfüllen, die in der europäischen Richtlinie festgelegt wurden.




