Das stark umstrittene Einreise-/Ausreisesystem der EU steht nach dem Auslaufen von Notfallmaßnahmen, die Chaos an den Grenzen verhindern sollten, erneut unter Druck. Das System, das bereits mehrere Verzögerungen erlebt hat, sorgt weiterhin für Besorgnis bei den Betreibern des Reisesektors.
Große Branchenbetreiber warnen vor dem Risiko langer Warteschlangen an den Grenzkontrollen und der Möglichkeit, dass Passagiere aufgrund von Verzögerungen Flüge verpassen. Diese Warnungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die temporären Maßnahmen, die das Management des Reisendenstroms ermöglichten, nicht mehr in Kraft sind.
Das EES, das darauf ausgelegt ist, automatisch Ein- und Ausreisen von Bürgern aus Drittstaaten in der EU zu registrieren, hat mit mehreren Verzögerungen bei seiner Umsetzung zu kämpfen, was sowohl bei den Behörden als auch bei den Tourismusfachleuten Frustration auslöst.




