Die CEOE, die wichtigste Unternehmensvereinigung Spaniens, prüft die Möglichkeit, eine Klage gegen die Regierung wegen der neuen Reform der Arbeitsverträge einzureichen, die am Dienstag im Ministerrat verabschiedet wurde.
Die Regelung wurde durch ein Königliches Dekret genehmigt, was für die Quellen der Unternehmensvereinigung ein rechtliches Problem darstellt. Die CEOE argumentiert, dass diese Maßnahme die Kompetenzen des Arbeiterstatuts, einer Norm höherer Hierarchie, verletzen könnte.
Laut denselben Quellen verstößt die Exekutive auch gegen das Prinzip der Normenhierarchie, indem sie Inhalte einer Norm höheren Ranges durch einen Mechanismus niedrigeren Ranges ändert.
Die Unternehmensvereinigung hat noch keine endgültige Entscheidung getroffen, ob sie eine Klage bei den Gerichten einreichen wird, und wertet derzeit die rechtlichen Argumente aus, bevor sie irgendwelche Maßnahmen ergreift.




