Die Ausstellung „Ritual Bodies" wurde am 18. September um 18 Uhr in der Alfaia in Loulé eröffnet. Die Ausstellung wird von David Revés und Nicolai Sarbib kuratiert und vereint die Arbeiten von Christine Henry, gebürtig aus Porto und 1958 geboren, und Joana Coelho, aus Lissabon und 1998 geboren, zwei Künstlerinnen verschiedener Generationen und Kontexte, deren Praktiken tiefe Resonanzen in der Beziehung zwischen Körper, Natur, Animalität und Erinnerung finden.
Die Ausstellung geht vom Ritual als uralte Form der Beziehung zum Unbekannten und zu dem aus, was die rationale Erfahrung übersteigt, und hinterfragt die Weisen, durch die der menschliche Körper sich als Teil eines umfassenderen Netzwerks von Existenzen und Kräften erkennt. Das Ritual wird nicht nur als eine Sammlung kodifizierter Gesten oder Verfahren verstanden, sondern als ein Mechanismus der Transformation und Verbindung zwischen der individuellen Welt und der äußeren Realität.
Christine Henry, die seit 1981 an der Algarve ansässig ist, entwickelt eine multidisziplinäre Praxis, die Fotografie, Malerei, Skulptur, Installation und Video durchquert, und erforscht Spannungen zwischen Natur und Mensch, Natur und Geschichte, Abwesenheit und Präsenz, Beständigkeit und Vergänglichkeit. Joana Coelho geht vor allem von der Zeichnung aus, um innere Landschaften und hybride Figuren zu konstruieren, in denen sich Geist, Körper und Geist übersch




