Die Römer schafften es, Wasser über Hunderte von Kilometern zu transportieren – allein durch die Schwerkraft und ein kaum wahrnehmbares Gefälle, ganz ohne Pumpen oder Motoren. Den Aquädukt zu bauen war nur die halbe Arbeit, doch diese Bauwerke repräsentieren eine der größten Leistungen der römischen Ingenieurskunst.
Die Aquädukte leiteten Wasser über Dutzende, manchmal Hunderte von Kilometern in die Städte. Einige hielten so lange, dass sie noch heute funktionieren, was die Langlebigkeit und Effizienz der römischen Bauweise unter Beweis stellt.
Der größte aller römischen Aquädukte war der, der Konstantinopel, das heutige Istanbul, mit Wasser versorgte. Er erstreckte sich über etwa 426 Kilometer und war damit das längste Bauwerk der antiken Welt.
In Portugal gibt es einige Beispiele für römische Aquädukte, wie den von Conímbriga, der etwa 3,5 Kilometer lang war.




