Die Staatsanwaltschaft hat zwei Männer und ein in Spanien ansässiges Unternehmen wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung in Portugal angeklagt. Die kriminelle Tätigkeit war organisiert, um Arbeitnehmer aus verschiedenen Ländern, insbesondere aus Algerien und Marokko, nach Portugal zu bringen und dort auszubeuten.
Die beiden Beschuldigten, ein spanischer und ein algerischer Staatsbürger, sollen in Partnerschaft mit dem spanischen Unternehmen gehandelt haben, um die Migranten anzuwerben und sie dann in Portugal zu beschäftigen, häufig unter ausbeuterischen Bedingungen.
Die Operation sollte die portugiesischen Einwanderungsgesetze umgehen, indem Arbeitnehmer ohne die erforderlichen rechtlichen Dokumente ins Land gebracht und dann prekären Arbeitsbedingungen ausgesetzt wurden. Das Schema umfasste das Versprechen von Arbeit und möglicherweise die Einbehaltung eines Teils des Lohns der Arbeitnehmer.
Die Behörden sind der Ansicht, dass das spanische Unternehmen als legale Fassade diente, um die Einreise der Einwanderer zu erleichtern, während die beiden Männer die Logistik in Portugal koordinierten. Die Staatsanwaltschaft beantragte, dass die Beschuldigten der Beihilfe zur illegalen Einwanderung für schuldig befunden werden.




