Die Europäische Arzneimittelagentur hat beschlossen, die Sicherheit von intravenös verabreichten Eisenpräparaten zu überprüfen. Diese Entscheidung ergab sich, nachdem schwerwiegende Fälle von niedrigem Phosphatspiegel im Blut und Knochenproblemen bei Patienten identifiziert wurden, die nur eine oder zwei Dosen dieser Medikamente erhalten hatten.
Die betroffenen Medikamente werden von Tausenden von Patienten in Portugal verwendet. Die Überprüfung wird vom Ausschuss für Risikobewertung in der Pharmakovigilanz durchgeführt, der alle verfügbaren Daten zu dieser Medikamentenklasse analysieren wird.
Angehörige der Gesundheitsberufe und Patienten sollten auf die mit diesen Nebenwirkungen verbundenen Symptome achten. Die laufende Analyse soll feststellen, ob neue Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Patienten erforderlich sind, die diese Behandlungen anwenden.
Diese Warnung von Infarmed erfolgt im Rahmen einer umfassenderen europäischen Bewertung der Risiken dieser intravenös verabreichten Medikamente.




