Die Nationale Straßenverkehrssicherheitsbehörde (ANSR) hat am Montag, den 7. September, die Kampagne „Zurück zur Schule" gestartet, die darauf abzielt, Fahrer für die erhöhten Risiken in der Nähe von Schulen während des Beginns des neuen Schuljahres zu sensibilisieren. Die Kampagne trägt das Motto „Es gibt keine Ausreden, die ausreichen" und zielt darauf ab, auf die Bedeutung der Geschwindigkeitsreduzierung und erhöhter Aufmerksamkeit an Orten aufmerksam zu machen, die täglich von Kindern und Jugendlichen frequentiert werden.
Die ANSR weist darauf hin, dass die Geschwindigkeit für die Schwere der Folgen eines Fußgängerunfalls entscheidend sein kann. Nach Angaben der Behörde beträgt die Wahrscheinlichkeit tödlicher Folgen für einen Fußgänger bei einem Zusammenstoß 10%, wenn das Fahrzeug mit 30 km/h unterwegs ist, steigt jedoch auf 90%, wenn die Geschwindigkeit 50 km/h erreicht. Die Behörde betont, dass ein Unterschied von nur 20 Kilometern pro Stunde den Ausgang eines Unfalls drastisch verändern kann.
Die Kampagne konzentriert sich auf den Zeitraum des Schulbeginns, der durch einen signifikanten Anstieg des Verkehrs in der Nähe der Schulen gekennzeichnet ist, an dem Kinder, Familien, Schulbusse und andere gefährdete Verkehrsteilnehmer beteiligt sind.




