Der Autor reflektiert über große Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts wie García Márquez, Maradona und Dalí und verbindet sie mit Exzellenz in ihren jeweiligen Bereichen: Literatur, Fußball und Malerei. Er weist jedoch darauf hin, dass García Márquez und Maradona enge Freundschaften mit Fidel Castro pflegten und das kubanische diktatorische Regime bewunderten, während Dalí sich der spanischen Diktatur und persönlich Franco annäherte.
Der Autor argumentiert, dass die künstlerische Qualität dieser Persönlichkeiten nicht durch ihre politischen Positionen oder persönlichen Haltungen beeinträchtigt werden sollte. Er vertritt die Ansicht, dass das Werk und der Künstler nicht dasselbe sind und dass es weder machbar noch wünschenswert ist, die kontroversen Meinungen jedes Schöpfers zu kennen, bevor man seine Kunst würdigt.
Der Text steht im Zusammenhang mit dem Besuch von Jerry Seinfeld in Lissabon. Der Autor bedauert, dass er wegen der hohen Preise nicht bei der Vorstellung dabei sein kann, beabsichtigt aber, Seinfeld trotz seiner Meinungsverschiedenheiten mit ihm zuzuhören. Er bezieht sich auf die nationalen Künstler, die es ablehnten, mit Seinfeld dieselte Bühne zu teilen, und weist darauf hin, dass dieselben Künstler keine Unvereinbarkeiten darin sahen, beim Festival der PCP aufzutreten, das mit einer terroristischen Gruppe verbunden ist.
Der Autor stimmt João Pereira Coutinho teilweise zu, der diese Künstler als "Lärmbelästigung" bezeichnete, erklärt aber, dass er ihnen weiterhin zuhören wird. Er kommt zu dem Schluss, dass der Kauf oder die Wertschätzung von Kunst nicht bedeutet, die Meinungen des Künstlers gutzuheißen, und verwendet den Titel "Eine Show über nichts", um seine Position zur Trennung zwischen künstlerischer Schöpfung und persönlichen Standpunkten zusammenzufassen.




