Der ehemalige Präsident des Obersten Bundesgerichts (STF), Celso de Mello, verfasste einen Text, in dem er behauptet, das Gericht solle nicht als Schutzschild für individuelle Verfehlungen dienen. Der Minister, der als einer der respektiertesten ehemaligen Präsidenten in der Geschichte des Gerichts gilt, teilte mit, dass er den Text als Antwort auf die zahlreichen Fragen geschrieben habe, die er über die Krise in der Institution erhalten habe.
In dem Dokument erklärte Celso de Mello, dass er sich nicht auf einen bestimmten Vorfall bezog, sondern auf Ereignisse, die ernsthafte Schäden am Image des STF verursacht haben. Er erklärte, dass der „korro-sive Schatten des Verdachts" auf das Oberste Bundesgericht projiziert wurde.
Der ehemalige Präsident warnte, dass die jüngsten Ereignisse einen Verlust des öffentlichen Vertrauens in die Integrität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit der STF-Richter hervorgerufen haben. Darüber hinaus erwähnte er einen ernsthaften Ansehensverlust der Autorität des Obersten Bundesgerichts und einen schweren Rückgang der Achtbarkeit einer der wichtigsten und historischsten Institutionen der Republik.
Celso de Mello betonte, dass alle Minister, ohne Ausnahme, verhindern müssen, dass das Gericht zum Schutz individueller Verfehlungen genutzt wird. Der Text stellt die Prinzipien vor, die seiner Meinung nach die höchste Instanz des Landes leiten sollten.




