Bernie Ecclestone, der ehemalige Formel-1-Chef im Alter von 95 Jahren, wurde am Montag auf dem Flugplatz Tires in Cascais kontrolliert, nachdem die Behörden eine Schrotflinte in seinem Privatjet gefunden hatten. Die Kontrolle fand nach der Landung des Flugzeugs im Rahmen einer Routineoperation statt und wurde von der Steuer- und Zollbehörde durchgeführt — und nicht von der Flughafenabteilung, wie zunächst angenommen wurde. Der britische Unternehmer wurde mehrere Stunden lang festgehalten und die Waffe wurde beschlagnahmt.
Die Schrotflinte war ohne die gesetzlich vorgeschriebenen Dokumente für den Transport von Feuerwaffen unterwegs. Als er von den Behörden befragt wurde, erklärte Ecclestone, dass die Waffe für Tontaubenschießen bestimmt war, und versuchte so, ihr Vorhandensein im Gepäck zu rechtfertigen. Der ehemalige Formel-1-Besitzer betrachtete die Situation als einfach und ohne größere Komplikationen.
Der Fall wurde öffentlich, als die Informationen in den Medien auftauchten und enthüllten, dass eine der bekanntesten Persönlichkeiten des weltweiten Motorsports bei einer Routinekontrolle auf einem kleinen portugiesischen Flugplatz erwischt wurde. Ecclestone, der die Formel 1 jahrzehntelang leitete, lebt seit mehreren Jahren in Portugal




