Die Ergebnisse des Programme for International Student Assessment (PISA) zeigen einen erheblichen Rückgang in der akademischen Leistung der portugiesischen 15-jährigen Schüler. Die Schüler aus Portugal erzielten schlechtere Ergebnisse in Lesekompetenz im Vergleich zum Jahr 2000, dem Jahr, in dem Portugal zum ersten Mal an dieser internationalen Bewertung teilnahm. Dieser Rückgang stellt eine besorgniserregende Umkehr der Verbesserungstendenz dar, die das Land in diesem Fach verzeichnet hatte.
Im Bereich Mathematik nähern sich die Ergebnisse der portugiesischen Schüler den Werten von 2003 und zeigen ebenfalls eine Stagnation oder einen Rückgang in der Leistung der nationalen Schüler in dieser grundlegenden Disziplin. Diese Situation versetzt Portugal in eine weniger günstige Position gegenüber seinen europäischen Partnern und der OECD.
Die PISA-Daten, die 15-jährige Schüler aus Dutzenden von Ländern in den Bereichen Lesekompetenz, Mathematik und Naturwissenschaften bewerten, dienen als wichtiger Indikator für die Qualität des portugiesischen Bildungssystems. Der festgestellte Rückgang wirft Fragen über die Faktoren auf, die möglicherweise für diese Verschlechterung der akademischen Leistung der portugiesischen Jugend verantwortlich sein könnten.




