Eine neue, in der Zeitschrift Frontiers in Nutrition veröffentlichte Studie zeigt, dass Zucht-Atlantischer Lachs derzeit ein deutlich anderes Fettsäureprofil aufweist als in historischen Nährwertdaten verzeichnet. Die Forscher identifizierten Veränderungen bei langkettigen Omega-3-Fettsäuren mit potenziellen Auswirkungen sowohl auf die menschliche Ernährung als auch auf die Nachhaltigkeit der Aquakulturproduktion.
Die Studiendaten zeigen erhebliche Rückgänge bei den wichtigsten Omega-3-Fetten. Die EPA-Konzentration, auch Eicosapentaensäure, in den analysierten Exemplaren war 63,8% niedriger als in historischen Daten verzeichnet. Beim DHA, auch Docosahexaensäure, wurde eine Verringerung um 47,5% festgestellt. Auch DPA sank um 58,5% im Vergleich zu historischen Werten.
Diese Veränderungen im Nährwertprofil von Zuchtlachs können erhebliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben, da Omega-3-Fettsäuren als essentiell in der menschlichen Ernährung gelten. Darüber hinaus wirft die Veränderung des Lipidprofils der Fische Fragen zur Nachhaltigkeit und zu den Produktionspraktiken in der Aquakulturindustrie auf.




