Das Universum bildet weiterhin Sterne, tut dies jedoch in einem zunehmend langsameren Tempo. Eine neue Studie ergab, dass die Sternbildungsrate in den letzten 4.500 Millionen Jahren auf etwa die Hälfte dessen gesunken ist, was sie in diesem Zeitraum war.
Die Forscher fanden heraus, dass, obwohl die Sternbildungsrate erheblich zurückgegangen ist, die Galaxien keine entsprechende Menge ihrer hauptsächlichen Rohstoffe verloren haben, das heißt des Gases, das zur Erschaffung neuer Sterne notwendig ist. Das bedeutet, dass die Verlangsamung der Sternproduktion nicht einfach auf einen Mangel an verfügbarem Brennstoff zurückzuführen ist.
Diese Entdeckung stellt eine Herausforderung für das aktuelle Verständnis darüber dar, wie die großen Sternfabriken des Kosmos funktionieren. Die Wissenschaftler müssen nun die bestehenden Theorien darüber überdenken, was das schrittweise Erlöschen dieser Sternentstehungsprozesse im Universum verursacht.




