Die Nationale Behörde für Straßenverkehrssicherheit (ANSR), die Guarda Nacional Republicana (GNR) und die Polícia de Segurança Pública (PSP) haben am Dienstag, den 8. September, die neunte Kampagne des Nationalen Kontrollplans (PNF) 2026 gestartet, die der korrekten Verwendung von Straßenverkehrssicherheitsvorrichtungen gewidmet ist. Die Kampagne mit dem Motto „Cinto-me Vivo" läuft bis zum 14. September und zielt darauf ab, Fahrer und Insassen für die Bedeutung der korrekten und ständigen Verwendung von Sicherheitsgurten, Kinderrückhaltesystemen und Helmen zu sensibilisieren.
Laut den veröffentlichten Daten kann ein korrekt verwendetes Kinderrückhaltesystem das Todesrisiko bei Säuglingen um etwa 71% und bei Kindern zwischen 1 und 4 Jahren um 54% reduzieren. Die Verwendung eines zugelassenen Helms, der ordnungsgemäß festgezogen und angepasst ist, kann das Todesrisiko bei einem Unfall um 40% reduzieren. Zwischen 2021 und 2024 waren 8.210 Insassen, die auf der Rückbank ohne angemessenes Rückhaltesystem unterwegs waren, Opfer von Unfällen, wobei 274 schwer verletzt wurden und 69 ums Leben kamen.
Die Kampagne kombiniert Sensibilisierungsmaßnahmen mit Kontrolleinsätzen. Die ANSR ist für die Sensibilisierungsinitiativen durch persönliche Aktionen und Verbreitung in digitalen Medien verantwortlich. Die GNR und die PSP verstärken die Kontrollen, mit besonderem Augenmerk auf die Verwendung von Gurten, Kinderrückhaltesystemen und Helmen, vor allem an Orten, an denen dieses Verhalten ein höheres Risiko darstellt.
Der Nationale Kontrollplan wird jährlich von der ANSR in Zusammenarbeit mit der GNR und der PSP entwickelt, in Übereinstimmung mit den europäischen Empfehlungen und dem strategischen Rahmen Vision Zero 2030, der als Ziel die Eliminierung tödlicher Verkehrsopfer auf den Straßen anstrebt. Die Behörden appellieren daran, dass alle Insassen vor Beginn jeder Reise bestätigen, dass sie angemessen geschützt sind.




