Rechte Kandidaten in den Bundesstaaten übernehmen Kritik am STF als Strategie zur Gewinnung bolsonaristischer WählerFoto von Henkb67 auf Pexels
Politik
Инвестиции
Выборы
Coimbra

Rechte Kandidaten in den Bundesstaaten übernehmen Kritik am STF als Strategie zur Gewinnung bolsonaristischer Wähler

oglobo8. September 2026 um 07:30

Im Kampf um die Stimmen konservativer Wähler haben Kandidaten für die Gouverneure der Bundesstaaten, die sich als Vertreter der nicht-bolsonaristischen Rechten positionieren, begonnen, die Reform des Justizwesens als Wahlkampfthema zu übernehmen. Diese Strategie entstand aus Kritik am Obersten Gerichtshof (STF), nachdem die Ermittlungen im Fall Banco Master neue Hinweise auf die Beziehung zwischen Minister Alexandre de Moraes und Daniel Vorcaro, dem Eigentümer der Banco Master, aufgedeckt hatten.

Das Thema, das seit letzter Woche die Präsidentschaftswahl bestimmt, wurde nun auch von Kandidaten in den Bundesstaaten aufgegriffen. Unter ihnen ist Sandro Alex, ehemaliger Sekretär für Infrastruktur von Paraná und Kandidat für das Amt des Gouverneurs als Nachfolger von Gouverneur Ratinho Junior (PSD).

In einem am Montag veröffentlichten Video zur Feier des 7. September sprach Sandro Alex das Thema an. Der Artikel wurde gekürzt, deutet aber darauf hin, dass er in diesem Zusammenhang Kritik am STF übte.

Die im Artikel zitierte Questa-Umfrage zeigt, dass Präsident Lula und Senator Bolsonaro in der Stichwahl gleichauf liegen, und dass Wähler von Kandidaten wie Cury, Renan Santos, Caiado und Zema bei einer eventuellen Stichwahl eher zu Bolsonaro tendieren, was die strategische Bedeutung der Gewinnung dieses konservativen Elektorats verdeutlicht.

Ähnliche Artikel

Politik

Regierung lehnt politische Verantwortung für schlechte Ergebnisse der Schüler bei PISA ab

Die portugiesische Regierung lehnt die politische Verantwortung für die schlechten Ergebnisse Portugals bei der PISA-Studie ab, obwohl das Bildungsministerium anerkennt, dass die Daten „Besorgnis erregen". Das Bildungsministerium weist politische Schuld am Rückgang der Schülerleistungen zurück, übernimmt jedoch die Verantwortung, Lösungen zu finden, um den Abwärtstrend bis 2029 umzukehren.

RTP Notícias08.09.26, 09:20
Politik

"Das große Problem der Regierung ist, keinen glaubwürdigen politischen Diskurs zu haben"

Der Kommentator von CNN Portugal, Miguel Pinheiro, analysiert die politische Krise der Regierung und vertritt die Ansicht, dass das große Problem nicht nur im Verschleiß einiger Minister liegt, sondern im Fehlen eines glaubwürdigen politischen Diskurses. In seiner Analyse argumentiert der Kommentator, dass der Austausch von Ministern die grundlegende Frage nicht löst: die Unfähigkeit der Exekutive, die Wähler davon zu überzeugen, dass sie tatsächlich Veränderungen umsetzt, was die Glaubwürdigkeit der Regierung in der öffentlichen Meinung beeinträchtigt.

CNN Portugal08.09.26, 09:19
Politik

Castelo de Paiva stärkt Partnerschaften mit IPSS

Die Gemeindeverwaltung von Castelo de Paiva hat Partnerschaftsvereinbarungen mit verschiedenen privaten Sozialfürsorgeeinrichtungen (IPSS) der Gemeinde abgeschlossen, mit dem Ziel, den vollständigen Betrieb der Bildungsangebote während des Schuljahres 2026/2027 zu gewährleisten. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Unterstützung der lokalen Gemeinschaft zu stärken und sicherzustellen, dass die Bildungsdienstleistungen die für die Schüler und Familien des Gebiets erforderliche Qualität und Kontinuität aufrechterhalten.

Diário de Aveiro08.09.26, 09:15
Politik

Torres Novas schließt 12 Operationen ab und erreicht 100%ige Ausführung des PRR

Die Gemeinde Torres Novas hat sämtliche 12 im Rahmen des PRR (Plano de Recuperação e Resiliência) genehmigten Operationen abgeschlossen, bei einer Investition von über sechs Millionen Euro, und eine Ausführungsrate von 100% bis zum 31. August erreicht, wie der Bürgermeister José Trincão Marques (PS) bekannt gab.

Correio do Ribatejo08.09.26, 09:12