Richter Juan Carlos Peinado, der die Frau des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez verhandelt, erkannte in einem am Montag erlassenen Beschluss an, dass sein Urlaubsplan vom morgigen 9. September bis zum 18. desselben Monats genehmigt ist. Dies war der Grund, warum er für Dienstag um 18:00 Uhr eine letzte Anhörung vorbereitender Natur mit Begoña Gómez und ihrer Assistentin Cristina Álvarez in der Moncloa anberaumte.
Der Richter zeigte sich offen dafür, diese Anhörung zu verschieben, falls die Verteidigungen der Angeklagten dies beantragen würden, da er öffentlich anerkennt, dass seine Abreise in den Urlaub der Grund für die rechtzeitige Anberaumung der Sitzung war. Die Anhörung soll die Instruktionsphase abschließen, bevor das Schwurgerichtsverfahren eröffnet wird.
Begoña Gómez und Cristina Álvarez sehen sich diesem Verfahren vor dem Amtsgericht Nr. 41 in Madrid gegenüber. Richter Peinado hat diese Untersuchung geleitet, die zur Anklageerhebung gegen die Frau des spanischen Regierungschefs führte. Die Möglichkeit einer Verschiebung der Anhörung hängt nun von einem förmlichen Antrag der Verteidigungen der Angeklagten ab.




