Die europäischen Börsen dürften die Dienstagssitzung mit Investoren beginnen, die die Ölpreissteigerung und die Verschärfung der Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran verdauen, an einem Tag, an dem die Wall Street nach dem Labor-Day-Feiertag zum Handel zurückkehrt. Brent näherte sich 98 Dollar pro Barrel, nachdem neue Angriffe zwischen den USA und dem Iran die Befürchtungen von Störungen in der Straße von Hormus erhöht haben. Tehran drohte, eine neue Sperrzone in der Nähe der Meerenge einzurichten, während Washington seine Angriffe auf mit dem Iran verbundene Schiffe verstärkte.
Die Sitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, wobei die Märkte eine Wahrscheinlichkeit von 100% für eine Anhebung um 25 Basispunkte einräumen, was die Einlagefazilität auf 2,50% anheben würde. Die Frage für die Investoren ist nicht mehr so sehr, ob die EZB die Zinsen anhebt, sondern was Christine Lagarde über die nächsten Schritte sagen wird. Die Deutsche Bank erhöhte ebenfalls ihre Prognose auf eine Anhebung um 25 Basispunkte im Dezember und hob ihre Prognose für den Leitzins auf 2,75% an. Die deutsche 10-Jahres-Bund-Rendite erreichte Mehrjahreshochs, was die Aufwärtsrevision der Erwartungen für die EZB-Zinssätze widerspiegelt.
Die europäischen Handelsplätze beendeten die erste Sitzung der Woche mit geringfügigen Veränderungen. Der PSI 20 legte um 0,32% auf 9.419,13 Punkte zu, gestützt vor allem durch Galp, die EDP-Gruppe und BCP. Der CAC 40 gewann 0




