Nerea Pérez de las Heras, 1982 in Madrid geborene Journalistin und Kommunikatorin, erlitt im Juli 2023 während eines Bootsausflugs im Rahmen eines Urlaubs auf den Balearen einen Unfall, der zur Amputation ihres rechten Beins führte, bedingt durch den Aufprall eines Propellers. Dieses Ereignis veränderte ihr Leben radikal und zwang sie, neue Arten des Gehens, des Schmerzempfindens und des Umgangs mit dem eigenen Körper zu erlernen.
In ihrem Buch „Fantasma", das von Alfaguara veröffentlicht wurde, behandelt Pérez de las Heras ihre eigene Geschichte mit einer Klarheit, die die Kritik als großartig und voller Nuancen beschreibt. Das Werk erhebt nicht den Anspruch zu indoktrinieren oder Lektionen zu erteilen, sondern versucht zu erhellen, was geschieht, wenn sich ein Körper verändert und Aspekte wie Abhängigkeit, Geld, das öffentliche Gesundheitswesen und die Fürsorge offenbart werden.
Die Autorin arbeitete seit Jahren als Journalistin und analysierte Themen wie Sexismus, Politik, Macht und Prekariat, mit einem Stil, der sich durch das Verständlichmachen des Komplexen auszeichnet, ohne es zu vereinfachen. Laut dem Artikel besitzt sie die seltene Gabe, in Angelegenheiten zu vertiefen und die Schichten der Realität zu durchdringen, bis sie verborgene Wahrheiten findet.
Pérez de las Heras erkennt an, dass der Feminismus ihr geholfen hat, sich selbst anzunehmen und mit ihrem transformierten Körper zurechtzukommen. Das Buch erforscht nicht nur die physische Erfahrung der Amputation, sondern auch die sozialen und persönlichen Implikationen, die entstehen, wenn der Körper nicht mehr wie zuvor funktioniert.




