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Mehr als 2.000 Stellen noch zu besetzen an den Schulen, sagt Bildungsminister

Jornal Económico8. September 2026 um 00:43

Eine Woche vor Schulbeginn bleiben mehr als zweitausend Stellen an den portugiesischen Schulen unbesetzt, wie Bildungsminister Fernando Alexandre mitteilte. In Erklärungen am Rande einer Veranstaltung in Lissabon erklärte der Regierungsvertreter, dass Lehrkräfte verfügbar seien, um diesen Bedarf zu decken, und verwies für eine genauere Bilanz auf Ende der Woche, wenn ein weiterer Einstellungswettbewerb stattfinden wird.

Die Nationale Bildungsgewerkschaft hatte beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Innovation Aufklärung über die Anzahl der fehlenden Lehrkräfte angefordert. Als Antwort zählte Fernando Alexandre bereits eingeführte Maßnahmen auf, darunter die Zahlung von 20 Millionen Euro für Überstunden, die Zahlung von Studiengebühren für Studierende, die in Lehramtsstudiengängen eingeschrieben sind, sowie die Professionalisierung von Lehrkräften, die lediglich über eine rechtliche Qualifikation verfügen.

Der Minister vertrat die Ansicht, dass eine der Prioritäten darin besteht, die Zeit zwischen der Ermittlung des Bedarfs an den Schulen und der tatsächlichen Einstellung der Lehrkräfte zu verkürzen. Ab dem 18. September werden die Zuweisungen täglich erfolgen, wodurch der Zeitraum verkürzt wird, in dem die Schüler ohne Lehrer dastehen. Fernando Alexandre warnte, dass Lehrkräfte, die monatelang auf eine Einstellung warten, häufig den Beruf aufgeben.

Die Regionen Lissabon, Setúbal und Algarve sind am stärksten vom Lehrermangel betroffen und weisen die niedrigsten Abschlussquoten der Sekundarstufe auf, eine Realität, die der Minister als zusammenhängend anerkannte. Die Regierung hat spezifische Maßnahmen für diese Gebiete ergriffen, wie etwa Unterstützung bei der Anreise für zugewiesene Lehrkräfte. Der Artikel erwähnt außerdem Schwierigkeiten ausländischer Schüler, insbesondere Brasilianer, bei der Einschreibung in das Hochschulwesen aufgrund von Regularisierungsverfahren bei der AIMA, sowie die geringe Beteiligung an der Sonderprüfungsperiode, die der Minister als Bestätigung interpretierte, dass die Probleme behoben wurden.

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