Die Ministerin für Umwelt und Energie, Maria da Graça Carvalho, wies am Montag die Anschuldigung der PS zurück, dass der Staat finanziell von der Verteuerung der Kraftstoffe profitiert. Die Regierungsvertreterin war der Ansicht, dass die von den Sozialisten vorgelegten Daten unterschiedliche Zeiträume und Realitäten vergleichen.
Maria da Graça Carvalho erklärte, dass die Regierung bereits mehr als 700 Millionen Euro an Unterstützungsmaßnahmen für die Bürger angesichts der steigenden Energiepreise eingesetzt hat. Die Position der Ministerin folgt auf die Kritik der Sozialistischen Partei an der Art und Weise, wie die Regierung die Steuereinnahmen aus Kraftstoffen verwaltet.
Die PS stellt zunehmend in Frage, ob die erhöhte Steuerbelastung auf Kraftstoffe einen außerordentlichen Gewinn für den Staat darstellt, während die portugiesischen Familien mit wachsenden Schwierigkeiten bei den Lebenshaltungskosten konfrontiert sind. Die Regierung argumentiert jedoch, dass der von den Sozialisten angestellte Vergleich nicht die aktuelle Realität der umgesetzten Unterstützungspolitiken widerspiegelt.




