Kuba behauptet, dass das US-Embargo im Zeitraum zwischen März 2025 und Februar 2026 einen rekordverdächtigen finanziellen Schaden von acht Milliarden Dollar verursacht habe, was 6,9 Milliarden Euro entspricht. Die Anschuldigung wurde vom kubanischen Außenminister Bruno Rodríguez in einer öffentlichen Erklärung vorgebracht.
Der Wert stellt einen signifikanten Anstieg im Vergleich zu früheren Jahren dar, wobei die kubanischen Behörden versichern, dass es sich um die größte jemals berechnete finanzielle Auswirkung des US-Embargos gegen die Insel handelt.
Das US-Embargo gegen Kuba ist seit mehr als sechs Jahrzehnten in Kraft und wird von der kubanischen Regierung konsequent als Hauptursache für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Landes angeprangert.
Bruno Rodríguez appellierte erneut an die internationale Gemeinschaft, die Vereinigten Staaten zur Beendigung des Embargos zu drängen, und argumentierte, dass die Sanktionen die kubanische Bevölkerung und die Entwicklung des Landes schwer beeinträchtigen.



