Eine weit verbreitete Annahme über regenerative Landwirtschaft besagt, dass sie die Rentabilität der Betriebe, die sie einführen, erheblich verringern wird, sodass die wirtschaftlichen Ergebnisse regenerativer Produktionssysteme zwangsläufig ungünstiger ausfallen als die derzeit in der konventionellen Landwirtschaft erzielten.
Die Autoren Francisco Avillez und Miguel Vieira Lopes sind der Ansicht, dass es keine umfassende Analyse zu diesem Thema im portugiesischen Agrarsektor gibt, was die Notwendigkeit einer solchen Studie begründet. In diesem Zusammenhang haben sie einen besonders interessanten internationalen Fallstudienfall zur Landwirtschaft in Deutschland identifiziert, der den Titel „The case for Regenerative Agriculture on Germany and Beyond" trägt.
Die deutsche Studie basiert auf Annahmen, die zwei Bodennutzungsarten, drei Indikatoren für landwirtschaftliche Produktion, drei Arten von Veränderungen in den Produktionssystemen und drei Phasen der Umsetzung des Übergangsprozesses umfassen. Die angewandte Methodik folgt drei Schritten: Bestimmung der wirtschaftlichen Basisergebnisse, Schätzung der Auswirkungen pro Hektar und Berechnung der Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Ergebnisse jedes Betriebstyps.
Die vom deutschen Studie vorhergesagten Auswirkungen beziehen sich auf einen mittel- bis langfristigen Zeithorizont von 6 bis 10 Jahren und wurden für verschiedene technologische Veränderungen sowie für die ersten beiden Umsetzungsphasen aufgeschlüsselt. Die Autoren haben beschlossen, die Auswirkungen der dritten Phase der fortgeschrittenen Umsetzung nicht zu berücksichtigen, da davon ausgegangen wird, dass diese erst langfristig spürbar sein werden und es noch keine empirischen Analysen gibt, die sie stützen.




