Die portugiesische Regierung hat beschlossen, die derzeit vom Institut für Mobilität und Transport (IMT) ausgeübten Eisenbahnsicherheitsbefugnisse auf die Behörde für Mobilität und Transport (AMT) zu übertragen. Diese Änderung ist im Dekret-Gesetz Nr. 179/2026 enthalten, das im Amtsblatt veröffentlicht wurde und bestimmt, dass die AMT die Funktionen der Nationalen Eisenbahnsicherheitsbehörde übernimmt, einschließlich der Aktualisierung der technischen Regulierung und der Überwachung des Sicherheitsmanagements der Infrastruktur. Eine Ausnahme bilden die Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Planung und Genehmigung des Zugangs der Betreiber zum Eisenbahnverkehr.
Der Übergang ist nicht sofortig; das Dekret tritt am ersten Arbeitstag des auf die Veröffentlichung folgenden Monats in Kraft, mit einer Frist von 90 Tagen für die Übertragung von Befugnissen und Ressourcen. Der Prozess umfasst Arbeitnehmer des IMT, die dem Amt für Transportausrüstung und -infrastruktur sowie dem Amt für Ausbildung und Zertifizierung angehören. Das IMT wird jedoch weiterhin Funktionen im Eisenbahnsektor ausüben, insbesondere bei der Unterstützung der strategischen Planung und der Bewertung des Nationalen Eisenbahnnetzes.
Die Neuorganisation findet inmitten der laufenden Zertifizierungsphase der neuen Eisenbahnverbindung zwischen Évora und Elvas/Grenze statt, die in den Internationalen Südkorridor integriert ist. Die Infraestruturas de Portugal hat dynamische Tests an der Infrastruktur durchgeführt und beabsichtigt, bis Ende September die Erklärungen zur Zwischenüberprüfung in Bezug auf die Teilsysteme Infrastruktur und Energie bei der Nationalen Eisenbahnsicherheitsbehörde einzureichen. Ebenfalls läuft der Prozess der Interoperabilitätszertifizierung durch eine Ben



