Der Analyst Felipe Nunes, Direktor des Forschungsinstituts Quaest, verfasste eine Analyse über die Bedeutung der Parade vom 7. September für die Präsidentschaftswahl 2026. Die Analyse zitiert die Aussage des ehemaligen Gouverneurs von Minas Gerais, Hélio Garcia, der zu sagen pflegte, dass „eine Wahl erst nach der Parade vom 7. September beginnt", und hebt die historische Bedeutung dieses Datums für den brasilianischen politischen Kalender hervor.
Die neue Quaest-Umfrage, die an diesem Montag veröffentlicht wurde, zeigt das Szenario der ersten Runde der Präsidentschaftswahl. Lula liegt mit 36% der Stimmen in Führung, gefolgt von Flavio Bolsonaro mit 29%. Augusto Cury figuret mit 8%, während die übrigen Kandidaten zusammen 9% der Präferenzen auf sich vereinen.
Die Erhebung zeigt auch, dass 10% der Wähler weiterhin unentschlossen sind, während 8% sagen, dass sie in keinen Kandidaten wählen werden. Der Vorsprung von sieben Punkten Lulas gegenüber Flavio Bolsonaro in der ersten Runde wird als relevant für die Dynamik des Wahlkampfs hervorgehoben.
Mit weniger als 30 Tagen bis zur ersten Runde bleibt der Wahlkampf hart umkämpft und verhärtet, so die Analyse. Die Parade vom 7. September wird als entscheidender Moment angesehen, der den effektiven Beginn des Wahlkampfs markieren kann, vorausgesetzt, die historische Aussage von Hélio Garcia behält ihre Gültigkeit.




