Die Vuelta a España tritt in ihre letzte Woche, mit Enric Mas als Führendem der Movistar, der vor der Herausforderung steht, eine Durststrecke spanischer Siege zu beenden, die seit 2014 andauert. Der Radrennfahrer aus Mallorca befindet sich angeblich im besten Moment seiner Karriere, steht jedoch vor einer komplizierten Aufgabe, um die Führung bis zum Ende der Rundfahrt zu halten.
Das Haupthindernis für Enric Mas ist das Fehlen eines günstigen Einzelzeitfahrens im verbleibenden Streckenprofil, was den Spanier gegenüber Primoz Roglic benachteiligt, der für seine Zeitfahrfähigkeiten bekannt ist. Dieser Unterschied könnte in den Schlussetappen der spanischen Rundfahrt ausschlaggebend sein.
Die spanische Tradition bei der Vuelta steht auf dem Spiel, da seit über einem Jahrzehnt kein Radrennfahrer aus Spanien die Rundfahrt gewinnen konnte. Diese Trockenheit einheimischer Siege übt zusätzlichen Druck auf die lokalen Kandidaten aus, einschließlich Mas.
Auf portugiesischer Seite äußerte João Almeida, ebenfalls Teilnehmer an der Vuelta, dass er keine „Wunder" bezüglich seiner aktuellen körperlichen Verfassung erwartet, was darauf hindeutet, dass seine Leistung in den kommenden Etappen nicht überraschen sollte.


