Der Olympiasieger im Dreisprung, Pedro Pablo Pichardo, hat öffentlich gegen die Entscheidung von World Athletics protestiert, den Dreisprung der Männer vom Ultimate Championship auszuschließen. Der portugiesische Athlet drückte seine Empörung in den sozialen Medien aus und hinterfragte die Kriterien, die der internationale Verband für die Auswahl der Wettkämpfe anwandte.
Pichardo, der bei den Olympischen Spielen in Tokio die Goldmedaille gewonnen hat, betrachtete diesen Ausschluss als Geringschätzung sowohl für die Athleten seiner Disziplin als auch für die lange Geschichte dieser Disziplin in der Leichtathletik. Der Dreisprung ist eine der klassischen Disziplinen im olympischen und weltweiten Programm, was sein Fehlen bei einer Eliteveranstaltung umso fragwürdiger macht.
World Athletics beabsichtigt mit dem Ultimate Championship, die besten Athleten jeder Disziplin in hochkarätigen Wettkämpfen zusammenzubringen. Die Auswahl der Wettkämpfe, die in die Veranstaltung aufgenommen wurden, hat jedoch Kritik hervorgerufen, da Athleten verschiedener Disziplinen die Auswahlkriterien des Verbands in Frage stellen.
Pichardos Protest schließt sich anderen Stimmen von Athleten an, die Bedenken hinsichtlich der Richtung geäußert haben, die World Athletics in Bezug auf das Wettkampfprogramm einschlägt. Der portugiesische Athlet hofft, dass sein Einsatz zu einer Überprüfung dieser Entscheidung und zu einer stärkeren Anerkennung des Dreisprungs in der weltweiten Leichtathletik-Elite beitragen wird.




