Eine Lawine traf eine Gruppe von 33 Bergsteigern in der Bezengi-Schlucht in der russischen Region Kabardino-Balkarien am Sonntag. Das Ereignis führte zum Tod von 11 Personen und gilt als einer der tödlichsten Unfälle mit Bergsteigern in der Region des russischen Kaukasus.
Sechs Bergsteiger wurden bei der Lawine verletzt und zur medizinischen Versorgung gebracht. Die örtlichen Behörden teilten mit, dass sechs weitere Personen nach dem Schneerutsch noch vermisst werden.
Die Bezengi-Schlucht ist ein bekanntes Gebiet für Bergsteigen und Klettern und wird häufig von Bergsteigergruppen aus der Region und aus dem Ausland besucht. Die Region gehört zum Kaukasus-Gebirge, das einige der höchsten Berge Europas beherbergt.
Die Rettungseinsätze wurden unmittelbar nach dem Unglück eingeleitet, wobei Notfallteams daran arbeiteten, die noch vermissten Bergsteiger zu lokalisieren und den Überlebenden Hilfe zu leisten.




